Brake/Nordenham. Der Inklusionsfußball in der Region wächst weiter. Nur wenige Tage nach dem Turnier in Brake steht bereits die nächste Station fest: Am Samstag, 22. August 2026, wird in Nordenham das nächste Inklusions-Fußball-Turnier ausgetragen.
Spielbeginn ist nach den vorliegenden Angaben um 11 Uhr im Plaatweg-Stadion, Rudgardstraße 7 in 26954 Nordenham. Das Turnier läuft im Rahmen der Hand in Hand Liga und wird vor Ort zusammen mit dem SV Nordenham ausgerichtet.
Für den SV Brake ist das die direkte Fortsetzung eines aktiven Augusts. Erst am 16. August waren anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Polygrasstadions zahlreiche Mannschaften in Brake zu Gast. Nun richtet sich der Blick bereits auf das nächste Treffen in Nordenham.
SV Brake will weiter wachsen
Nach Angaben aus dem direkten Umfeld der Mannschaft soll der Inklusionsbereich beim SV Brake in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. Trainer Andreas „Andi“ Hinrichs kündigte an, dass der Verein daran arbeitet, eine dritte Mannschaft aufzustellen.
Damit würde das Projekt den nächsten Entwicklungsschritt erreichen. Aus einem noch jungen Angebot ist inzwischen eine feste Struktur geworden, die regelmäßiges Training, Spielpraxis und öffentliche Turnierteilnahmen ermöglicht.
Hinrichs macht zugleich deutlich, dass die Entwicklung nicht bei diesem Termin enden soll. Weitere Turniere und zusätzliche Projekte für Familien in der Region seien bereits in Planung.
Nächste Station nach Brake
Das Turnier in Nordenham ist damit mehr als ein einzelner Veranstaltungshinweis. Es zeigt, dass sich der inklusive Fußball in der Wesermarsch Schritt für Schritt vernetzt. Nach dem Auftritt in Brake folgt nun der nächste Termin in einer Nachbarstadt – mit neuen Begegnungen und weiterer Sichtbarkeit für das Thema Teilhabe im Sport.
Welche Mannschaften im Einzelnen antreten, wird vor dem Turnier teilweise noch ergänzt. Fest steht jedoch: Der SV Brake bleibt Teil dieser Entwicklung und will seine eigene Mannschaftsstruktur weiter ausbauen.
Ein Angebot mit regionaler Wirkung
Der sportliche Gedanke ist dabei nur ein Teil des Projekts. Inklusionsfußball schafft Begegnung, Verlässlichkeit und Teilhabe. Für Familien und Beteiligte in der Region entsteht damit ein Angebot, das weit über einen einzelnen Spieltag hinausreicht.
Gerade deshalb ist auch die geplante dritte Mannschaft relevant. Sie wäre nicht nur ein sportlicher Ausbau, sondern ein Signal dafür, dass der Bedarf vorhanden ist und das Projekt angenommen wird.
Nach dem Turnier in Brake folgt nun also Nordenham. Und nach den derzeitigen Planungen dürfte auch das noch nicht die letzte Station gewesen sein.