Brake. Dr. Christina Matzigkeit ist zur Amtsärztin des Landkreises Wesermarsch ernannt worden. Die Ernennung erfolgte am Dienstag im Kreishaus. Die 45-jährige Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin übernimmt damit eine leitende ärztliche Funktion im Gesundheitsamt.

Vielen Familien in der Wesermarsch ist Matzigkeit bereits aus den jährlichen Schuleingangsuntersuchungen bekannt. Diese Untersuchungen führt sie gemeinsam mit ihrem Team im Gesundheitsamt durch. Mit der Ernennung erweitert sich ihr Verantwortungsbereich deutlich.

Seit 2018 im Gesundheitsamt

Christina Matzigkeit gehört dem Gesundheitsamt des Landkreises seit dem 1. Oktober 2018 an. Im Jahr 2025 erwarb sie die Facharztanerkennung für Öffentliches Gesundheitswesen. Diese Qualifikation ist die Voraussetzung für eine leitende Tätigkeit in diesem Bereich.

Die zuständige Kreisrätin und Dezernentin Sindy Nestler hebt nach Angaben des Landkreises hervor, dass Matzigkeit sowohl die internen Strukturen als auch die Herausforderungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes kenne. Der Landkreis besetzt die verantwortliche Position damit aus den eigenen Reihen.

Erfahrung aus mehreren Kliniken

Matzigkeit wurde 1981 in Sande geboren und lebt heute mit ihrer Familie in der Wesermarsch. Sie studierte Humanmedizin an der Universität Rostock. Ihre ärztliche Laufbahn führte sie unter anderem an Kliniken in Oldenburg, Emden und Wilhelmshaven.

Weitere berufliche Stationen waren die pädiatrische Intensivstation der Kinderklinik Oldenburg und das Elisabeth-Krankenhaus. Seit August 2017 ist sie Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin.

Landkreis setzt auf Kontinuität

Landrat Stephan Siefken verbindet die Ernennung mit dem Ziel, den Öffentlichen Gesundheitsdienst weiterzuentwickeln. Nach seiner Einschätzung bringt Matzigkeit medizinische Kompetenz, Erfahrung im Umgang mit Menschen und klare Vorstellungen für den ärztlichen Bereich des Gesundheitsamtes mit.

Mit der Personalentscheidung setzt der Landkreis auf eine Ärztin, die sowohl klinische Erfahrung als auch mehrere Jahre Verwaltungspraxis im Gesundheitsamt verbindet. Für Bürgerinnen und Bürger bleibt sie zugleich in einem Aufgabenfeld sichtbar, das viele Familien unmittelbar betrifft: den Untersuchungen vor der Einschulung.